Luisa's Blog

15 September 2006

Deutsch-Französisches-Gymnasium/Lycée-Franco-Allemand


Dieses Jahr ist für mich ein sehr wichtiges, da ich jetzt von der Grundschule auf ein Gymnasium wechsel, auf dem ich dann 8 Jahre bleiben werde, wenn ich nicht irgendwann mal sitzen bleibe :-)

Ich habe mich für das Deutsch-Französische Gymnasium entschieden. Für mich gab es jedoch auch noch andere Gymnasien zur Auswahl. Z.B.: Goethe-, oder Rotteck-Gymnasium. Doch letztendlich habe ich mich für das Deutsch-Französische Gymnasium entschlossen, da ich gerne Französisch lernen möchte. Was ich natürlich auch sehr gerne lernen möchte ist Italienisch. Wir haben Freunde in Italien(in der Poebene, in der Nähe von Parma, die Stadt wo der leckere Schinken und Käse herkommt) mit denen ich mich natürlich auch irgendwann mal unterhalten möchte(darüber vielleicht in einem anderen Blog). Um solche anderen Sprachen zu lernen, gibt es freiwillige AG's. Englisch ist natürlich ein Plichtfach. Es ist auch eine besondere Schule, da es nur 3 Deutsch-Französische-Gymnasien gibt, eins hier in Freiburg, eins in Saarbrücken und eins in Buc bei Paris. Das besondere an der Schule ist auch, dass man mit Franzosen zusammenarbeitet und Freundschaften schließen kann.
Jetzt bin ich schon knapp eine Woche auf dem DFG, und ich habe nichts auszusetzten. Nette Lehrer/innen, tolle Mitschüler, gute Klassenzimmer und coole Fächer. Nur eins stört mich ein bisschen, auf dem Schulhof gibt es keine richtigen Spielgeräte für Kinder und der Sportplatz, auf dem man in der großen Pause spielen kann ist gerade gesperrt. Doch meine Lehrerin hat gesagt, dass er vielleicht schon bald wieder eröffnet wird, also alles kein größeres Problem. Im DFG gibt es bisher 3 Gebäudeteile: der Altbau, der Anbau und der Pavillon. Zur Zeit wird ein neuer Teil gebaut, er soll nächstes Jahr fertig werden.
Momentan ist es noch nicht anstrengend, also mal sehen, aber ich möchte mich auch anstrengen und Spaß soll es trotzdem machen. Ich hoffe das ich trotz Schule auch noch Zeit für meine Hobby's und Freunde habe.

07 September 2006

'Herbstmilch'


Diesen Film habe ich vorgestern mit meiner Familie gesehen. Er spielt noch zu Zeiten meiner Uroma, wo die Frauen noch die Wäsche mit der Hand waschen müssen und den Haushalt ganz alleine machen müssen.
Eine junge Frau deren Mutter gestorben ist, als sie noch ganz klein war muss auf einem Bauernhof mit ihrer Schwester arbeiten. Sie trifft einen Mann in den sie sich verliebt,ihn heiratet und zu ihm auf den Bauernhof zieht. Es könnte eine wunderschöne Zeit beginnen, doch leider hat er eine sehr strenge Mutter, die die junge Frau, sie hieß glaube ich Anna, gar nicht leiden konnte. Bald bekommt Annas Mann einen Brief in dem steht, dass er in den Krieg zu den Soldaten ziehen muss und Anna muss allein mit der Mutter auskommen. Die Mutter denkt, dass Anna ihnen nur Unglück ins Haus bringt und nutzt es aus wenn Annas Mann weg ist, sie zu terrorisieren und zu schikanieren. Die arme Frau ist am Boden zerstört und wünscht sich ihren Mann zurück. Plötzlich, als Anna und die Mutter gerade einen sehr großen und heftigen Streit haben, steht Annas Mann völlig überraschend in der Tür und hatte alles mitgehört. Jetzt musste ein Problem gelöst werden, er konnte nicht anders, und schickte seine Mutter weg.
Eine Szene fande ich besonders beeindruckend:
Anna kam aus der Stadt heim und bekam gleich eine Ohrfeige, weil sie in der Stadt war und ein bisschen Spaß hatte und stattdessen den Haushalt machen sollte. Sie setzte sich zusammen mit ihrer Schwester wieder ans Nähen während die Männer rauchten, Karten spielten und nebenbei schlechte Kommentare zu Anna und ihrer Schwester herüberwarfen.
Es war spannend zu sehen, wie die Leute früher hart gearbeitet und nicht immer schön gelebt haben. Zum Glück leben wir nicht mehr in dieser Zeit, dann müsste ich zum Beispiel jetzt schon hart arbeiten und könnte nicht mehr ins Tanzen gehen oder keinen Sport mehr machen ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, dass ich ja eigentlich den Haushalt machen soll. Natürlich geht nur Spaß haben auch nicht, auch heutzutage muss man arbeiten, doch die Arbeit ist vergleichsweise nicht mehr so schlimm.

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04 September 2006

Döner Teil 5 - vielleicht doch noch eine Chance?

An einem schönen Sommerabend kamen meine Eltern von einer Radtour aus den Bergen zurück, mein Bruder und ich waren die Zeit über bei meiner Oma in Konstanz.
Wir beschlossen, bevor wir nach Freiburg zurück fuhren noch bei einem sehr leckeren Dönerstand vorbei zu gehen. Davor hing ein Plakat auf dem stand, dass sie das Fleisch für den selber hergestellten Döner aus der Region kaufen würden und nicht irgendwo her, sondern eben bei den Bauern in der Umgebung. Als wir herein kamen roch es sehr gut, ein freundlicher Mann nahm unsere Bestellung auf und wir setzten uns raus in Freie. Schon bald kam das Essen. Man muss wirklich sagen, es hat sehr, sehr gut geschmeckt.

So macht Döneressen wieder Spaß! Nette Leute denen man vertraut, toller Sitzplatz in mitten der schönen Altstadt Konstanz und leckeres Fleisch von ausgesuchten Bauernhöfen.

Wer jetzt Hunger bekommen hat, der kann ja einfach mal vorbei kommen. Es ist in der Kreuzlingerstraße zwischen Schnetztor und Schweizer Grenze. Und heißt KUYU KEBAB

03 September 2006

Döner Teil 4 - und Schluss

Also mir ist ja ordentlich der Appetit vergangen. Gestern habe ich in der Zeitung über den Fleischskandal gelesen. Fast eine halbe Seite haben sie in der Süddeutschen Zeitung gebracht. Und dazu ein Bild von einem....naja.. nicht wirklich appetitlich aussehenden Döner.
Eigentlich dreht sich jetzt alles um die Frage wo die zum Teil verdorbene Ware hingelieferte wurde. Oje, hoffentlich habe ich jetzt nichts von diesem widerlichen Zeugs gegessen.
Man hat auch festgestellt das manches Fleisch umetikettiert wurden. Nur um noch mehr Geld zu verdienen kleben manche Leute neue Etikette mit neuen Haltbarkeitsdaten drauf.

Ich finde es einfach eine widerliche Vorstellung, 4 Jahre altes vergammeltes Fleisch zu essen.
Wie ihr wisst isst mein Bruder ja sehr gerne Döner.....eigentlich sieht er noch ganz gesund aus.
Bei einem bin ich mir sicher, so schnell esse ich keinen Döner mehr.