Luisa's Blog

26 November 2006

Weihnachtsplätzchen backen bei Sommertemperaturen


Weihnachten steht vor der Tür und es ist warm wie im Sommer, macht es da schon Spaß mit den Weihnachtvorbereitungen anzufangen??? Oder gar Plätzchen zu backen?? Eigentlich ja nicht, bei der Wärme!!

Eine Freundin von mir, die ich schon aus dem Kindergarten kenne, und ich haben trotzdem schon Plätzchen gebacken. Wir wollten einfach mal wieder den leckeren Geruch riechen und den süßen Teig naschen!!
Also wollten wir anfangen, doch wir fanden zuerst das Rezept nicht mehr und konnten erst nach einer viertelstunde suchen, mit neuer Kraft die Backaktion starten.

Hier ist das Rezept, mit dem wir unsere Plätzchen gebacken haben:

Plätzchen backen

Das brauchst du: 250g Mehl, 85g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Fläschen Butter-Vanille-Aroma(brauchst du nicht unbedingt), 175g Butter, Teigschüssel, Nudelholz, Ausstechförmchen, Pinsel Margarine(geht auch Butter), Backblech, Wecker

So geht's:
1. Schütte das abgewogene Mehl in die Teigschüssel.
2. Schneide die Butter in kleine Stückchen und gib diese zum Mehl in
die Schüssel.
3. Füge Zucker, Vanillezucker und Backaroma hinzu.
4. Verknete alle Zutaten zu einem glatten Teig.
5. Streue ein wenig Mehl auf die Tischplatte.
6. Rolle den Teig darauf aus und stich mit mit den Förmchen Plätzchen
aus.
7. Lege die Plätzchen auf ein eingefettetes Backblech.
8. Lass den Ofen vorheizen und bachke die Plätzchen bei 180-200° 15-20
Minuten.
9. Lasse es dir sehr, sehr gut schmecken.

Meiner Freundin und mir hat das Backen sehr großen Spaß gemacht, obwohl die Plätzchen natürlich noch nicht die besten sind, aber wir müssen ja auch noch üben(hihi)!!!!
Doch ein paar kleine Probleme kamen auf: 1., der Teig war ziemlich klebrig und man hat ihn nicht so gut von der Tischplatte abgekriegt. 2., man musste ziemlich aufpassen dass die Plätzchen im Ofen nicht verbrennen. Und 3., man musste auch aufpassen, das der Teig überall einigermaßen gleich dünn ist, da sonst die sehr dünnen gleich im Ofen verbrennen würden, während die Dicken noch ganz weich sind.
Und dann muss man zu guter letzt aufpassen das keiner von der Familie reinkommt und vom Teig nascht oder gar die fertigen Plätzchen wegisst.

12 November 2006

Beste Pizza essen und Mandarinenkick


In unserem letzten Italienurlaub gingen wir Abends immer zu einem Pizzabäcker in der Stadt. Wir kannten ihn schon vom letzten Urlaub, er blieb uns in Errinerung, weil er einen echten Holzofen benutzt.
Er machte so traumhafte Pizzen, dass wir am liebsten den Pizzabäcker mit nach Freiburg genommen hätten!!! Meistens nahmen wir Pizza Margherita oder Salsiccia, eine Art Hackfleisch. Da die Pizzen sehr groß waren konnten wir immer nur eine zu zweit nehmen. Nur mein Bruder, ja, der schaffte immer eine ganze alleine.
Wenn zufällig irgendeiner, der das liest weiß, wo es noch einen Pizzabäcker gibt, der auch einen Holzofen nutzt, dann soll der mir bitte einen Kommentar schreiben.


Nach dem tollen Pizzaessen, sind wir dann immer noch auf eine Art kleinen Dorfplatz gegangen. Das tolle war an diesem Platz, es war abends nie was los und es standen Mandarinenbäume außenherum!!!! Sicher denkt sich mancher, was soll an Mandarinenbäumen so toll sein!!! Doch wir haben sie hervoragend genutzt, wir hoben die heruntergefallenen, noch nicht zermatschten Mandarinen auf, und spielten Fußball, ja, Fußball!!!
Naja also nicht Fußball mit Toren, sondern wir spielten Ball abnehmen und passen!!!
Man muss wirklich sagen, dass hat sehr großen Spaß gemacht.

02 November 2006

Urlaub in Italien am Meer


In diesen Herbstferien waren meine Familie und ich in Italien,in einem kleinen Ort namens Levanto, in der Gegend Ligurien direkt am Meer. Meine Eltern waren dort oft mit dem Rennrad und sie wollten uns die Gegend auch mal zeigen. Wir hatten dort ein Zimmer in einer kleinen Pension Le Chonchiglie gemietet von dem man nur 50m zum Strand gehen musste!!!!! Dadurch kamen wir jeden Tag ins Wasser.



Das tolle war auch, dass das Wasser noch einigermaßen warm war und man noch im Meer schwimmen gehen konnte!!! Das heißt, wir sind noch im November während es hier in Freiburg so kalt war noch schwimmen ím Meer gewesen!!! Man konnte auch noch im kurzärmligen T-shirt herumlaufen, als wir dann zurück nach Freiburg gekommen sind, haben wir sogar Leute mit Handschuhen und Mützen gesehen, was für ein Unterschied.





An einem Tag sind wir mit dem Zug nach Vernazza gefahren um uns das Dörfchen ein bisschen anzuschauen. Zum Glück hatten wir die Badesachen dabei, denn wir konnten dem klaren Wasser einfach nicht wiederstehen!!!! Wir haben auch einen kleinen Köpfer-fotocontest gemacht. Jeder sollte einen Köpfer von einem Felsen machen während er fotografiert wurde.
Außerdem haben wir Krebse gesehen, die auf den nassen Felsen herumgekrabbelt sind!!!
Die waren ziemlich eklig, aber naja, so lange ich sie nicht essen muss find ich sie eigentlich nicht so schlimm.
Nach dem wir in Vernazza gebadet hatten, haben wir uns auf den Weg zu Fuß nach Monterosso gemacht. Die Etappen von dem einen Dorf zum anderen heißen Qinque Terre, es gibt 5 Etappen, vor ein paar Jahren, ich kann mich nicht mehr daran erinnern aber meine Eltern haben es mir erzählt, sind wir sogar an einem Tag alle fünf Qinque Terre gelaufen. Es ging stets Treppen hoch und wieder herunter mit einem herrlichen Blick aufs Meer. Als wir dann endlich ankamen, beschlossen wir nicht in Monterosso, sondern bei uns in Levanto zu baden. Also fuhren wir wieder zurück und badeten dort. Am Abend fiel ich völlig erschöpft ins Bett und schlief sofort ein.



Am Dienstag sind wir dann nach Sestri Levante gefahren, auch ein kleiner Ort am Meer.
Dort sind wir erst einmal eine kleine hübsche Gasse entlanggegangen, wo überall Geschäfte und Eisdielen waren. Meine Eltern haben gesagt, dass es dort die beste Eisdiele italiens gibt...die dann leider gerade als wir kamen zu hatte. Naja, und dann gingen wir weiter zum Meer. Dort gab es einen WUNDERSCHÖNEN Strand!!!!! Er strahlte so eine Ruhe aus obwohl überall Menschen waren. Natürlich konnte mal wieder keiner dem tollen Wasser wiederstehen und wir mussten alle hinein.





Wir haben dort auch ganz lustige Autos gesehen, die Ape 50 oder Ape tm hießen.
Naja, um genau zu sein, es waren eigentlich Motorroller mit einer Ladefläche und einem Gehäuse außenherum. Der Unterschied zwischen den Beiden ist, dass die Ape tm ein bisschen größer und stärker ist als die Ape 50. Das lustige war auch, dass man sie an fast jeder Ecke und in jeder Straße gesehen hat. Nur einen Nachteil hatten sie, sie waren so langsam, dass sie fast schon den Verkehr behindert haben und haben gestunken wie nichts.
Ape ist italienisch und heißt auf deutsch eigentlich Biene und die Firma die sie herrstellt heißt Piaggo und stellt auch die berühmten Motorroller Vespa her.


Am Dienstag sind wir dann weiter nach Gavasetto bei Reggio Emilia gefahren um unsere italienischen Freunde zu besuchen. Meine Eltern kennen sie schon ziemlich lange und ziemlich gut. Sie haben auch Kinder, ein Mädchen in meinem Alter namens Benedetta und siebenjährige Zwillinge, ein Junge namens Giovanni und ein Mädchen namens
Agnese. Bei ihnen haben wir dann zu Abend gegessen, ein köstliches Pastagericht mit Hackfleischsoße. Beim Essen ging es immer sehr laut und fröhlich zu, alle haben geredet und gelacht. Leider konnten die Kinder kein deutsch und wir mussten uns mit Zeichensprache verständigen. Naja, es war eigentlich ganz lustig alles mit den Händen und dem Körper zumachen, trotzdem, immer möchte ich mich nicht so verständigen. Am nächsten Morgen beschlossen wir dann in einen Hochseilgarten im Wald zugehen. Also fuhren wir mit dem Auto los. Die Fahrt war ziemlich lang und kurvig, also nicht so angenehm. Naja, als wir dann endlich ankamen mussten wir noch ein Stück laufen, aber dann war es endlich so weit. Wir bekamen eine Eintrittskarte, mussten Klettergurt und Helm aufsetzen und wurden an einer Übung eingwiesen. Man hatte wie in Kennzingen einen Klettergurt mit zwei Karabinern und einer Seilwinde und natürlich den wichtigen Helm an. Dann ging es endlich los, es gab die Bimbi Strecken und die für die, die über 1,40m groß waren. Da mein Bruder, ich und Benedetta über 1,40m waren, durften wir auch die Erwachsenenstrecken machen. Die Bimbi strecken waren ziemlich einfach, deshalb stiegen wir ziemlich bald auf die Erwachsenenstrecken um. Die machten viel mehr Spaß, da sie auch viel höher waren.











Hier der Link von Le Chonchiglie: http://www.leconchiglie-levanto.com/