Luisa's Blog

22 Mai 2008

Kohleabbau, Currywurst und ein panischer Elefant

Pfingstferien: Leider nicht ganz so warm wie erhofft. Trotzdem sind wir am Dienstag für 2 Tage ins Ruhrgebiet gefahren, um uns 2-3 Städte anzuschauen. Zuerst sind wir nach Bochum gefahren, wo wir das Bergbaumuseum besucht haben. Dort haben wir gleich an einer Führung ins Bergwerk teilgenommen, und ich habe erfahren, wie anstrengend und gefährdent der Beruf Bergbauarbeiter war. Wenn man z.B. mit dem Abbauhammer (eine Art Presslufthammer zum Kohle abbauen) gearbeitet hatte, dann konnte das zum Zittern der Hand führen, so dass man im schlimmsten Fall nicht mehr schreiben konnte! Aber auch die Lärmbelästigung war sehr extrem. Nach dem Museumsbesuch hatten wir die Idee einen Curry-Wurst-Test zu machen, wie auch schon in Berlin mit den Dönern. Also kauften wir gleich beim "Bergbaugrill" 2 Würste und tranken dazu Cola (die übrigens keine Coca Cola war, dafür aber wesentlich billiger war und gleich gut geschmeckt hat!!). Die Wurst schnitt leider nicht so gut ab, weil sie eine Weißwurst war (aber im übrigen mussten wir leider feststellen, dass es überall nur Weißwürste gab). Am nächsten Tag fuhren wir über Wupperthal mit dem Zug nach Essen. In Wupperthal sind wir mit der Schwebebahn gefahren, die fand ich klasse, meinem Bruder war sie aber nicht ganz geheuer, vor allem nachdem mein Vater die Geschichte von Tuffi, einem Elefanten, der zum 100-jährigen Jubiläum mit in der Schwebebahn fahren durfte, dann aber Panik bekommen hat und rausgesprungen ist. Er hatte aber angeblich nur eine Schramme am Po. In Essen kauften wir wieder eine Currywurst, in einer fensterlosen Unterführung unterm Bahnhof!!! Also keinerlei Tageslicht, stattdessen aber Würste, die seit 24 stunden auf dem Grill lagen. Ekelhaft! Und jetzt kommt's: als mein Bruder und ich unsere Bestellung aufgegeben hatten, mussten wir zusehen, wie die ohnehin schon leicht angegammelte Wurst mit einer Papierschere statt mit einem Messer geschnitten wurde. Max und ich mussten uns das Lachen ernsthaft verkneifen, das war einfach zu absurd! Als wir dann diese Currywurst gegessen hatten, es war zum Glück ordentlich Ketchup und Curry drauf, das hat dann den Geschmack überdeckt, machten wir uns auf den Weg zum Unesco-Weltkulturerbe "Zeche Zollverein". Dort angekommen mussten wir 1 Stunde auf eine Führung warten, die wir im Souvenirshop verbrachten. Die Führung fand ich anfangs schwer zu verstehen, aber da wir ja vom Vortag schon Kenntnisse hatten, verstand ich dann doch einen Großteil. Die "Zeche Zollverein" war ein Werk, wo Kohle abgebaut wurde. Sie wurde 1986 geschlossen, und später zum Unesco-Weltkulturerbe ernannt. Heute werden dort Austellungen vorgeführt und ein Kino gab es auch schon einmal. Nach der Führung fuhren wir zurück nach Bochum, wo dann noch eine Curry-Wurst fällig war, die zum Glück mit einem Messer geschnitten wurde und ganz frisch war. Spät am Abend fuhren wir zurück nach Freiburg. Insgesamt fand ich den kleinen Urlaub sehr schön, obwohl mir Bochum & Essen nicht so sehr gefallen haben, weil mir alles ein bisschen zu groß und voll war.

06 Mai 2008

- Sie quitschen und stinken - Was könnte das sein? Ein Stinktier mit Gummifüßen? So ähnlich... Chucks! Die Kultschuhe 2008. Dabei gibts die ja schon viel länger. Schon mein Vater hat solche Stoffschuhe getragen, die haben dann aber wesentlich weniger gekostet, und wahrscheinlich noch mehr gestunken :-) Wenn du chucksähnliche Schuhe trägst, dann fragen alle: "Sind das Echte?", und wenn du dann mit der Wahrheit rausrückst -in meinem Fall nein- dann wirst du ganz komisch angeschaut. Aber ich finde es einfach wahnsinnig 60-70 Euro für so eine Mitläufermode zu zahlen! In einem anderen Laden verkaufen sie EXAKT DIE SELBEN Schuhe, nur ohne das "Chucks-Converse-All-Stars"-Zeichen, die dann statt 70 Euro eben nur 7 Euro kosten. Ich habe beide Schuhe fotografiert, und mal sehen ob ihr rausbekommt, welches die "Echten" sind, und welches die "Fälschung"...

Und, habt ihr's rausbekommen? Man merkt aber deutlich, dass die beiden Schuhe aus der selben Fabrik kommen.