Luisa's Blog

28 Juni 2008

Klassenfahrt nach Frankreich


Vom 16. bis zum 20. Juni war ich mit meiner Klasse auf dem Landschulheim in Frankreich.
Wir fuhren am Montagmorgen mit einem Doppeldeckerbus an der Friedenskirche los. Der Fahrer musste sich ganz schön ins Zeug legen, damit das ganze Gepäck überhaupt in den Bus passte. Auf der Busfahrt hatten alle viel Spaß, und es wurde zum Glück keinem schlecht.
Als wir im strömenden Regen an der Base nautique de Bellecin ankamen durften wir ersteinmal unsere Zimmer beziehen. Unser Vierer-Zimmer war sehr schön, wir hatten einen tollen Ausblick. Dann sollten wir uns etwas erkunden und wir spielten erstmal (immer noch im strömenden Regen) Fußball. Wir waren klitschnass und durchnässt und duschten uns in dem etwas versifften Bad. Mit ganz wenig Schimmel an der Decke waren wir ja im Gegensatz zu den anderen Badezimmern noch gut bedient. Um 19.00 Uhr gab es Essen. Es hat eigentlich ganz gut geschmeckt (für eine Kantine :-)) aber das Fleisch war leider nicht ganz durch.
Am nächsten Morgen mussten wir um 7.30 Uhr aufstehen, um 8.00 Uhr gab's dann Frühstück.
Jeden Tag gab es Aktivitäten, bei denen die Klasse in 3 Gruppen aufgeteilt wurde, und alle andere Aktivitäten gemacht hat. Um 9.00 Uhr fingen die ersten Aktivitäten an, meine Gruppe und ich mussten zuerst mountainbiken. Das hat ziemlich viel Spaß gemacht, obwohl es noch matschig und deshalb auch rutschig war, und das Niveau für eine Anfängergruppe ziemlich hoch war.
Um 12.00 Uhr gab es Mittagessen, danach eine kleine Mittagspause bis um 14.00 Uhr. Dann trafen wir uns in den Gruppen zu den nächsten Aktivitäten, in meinem Fall war das im Hochseilgarten klettern. Mir hat das riesigen Spaß gemacht, aber vielen aus meiner Gruppe war die Höhe der Bäume nicht ganz geheuer. Nach den Nachmittagsaktivitäten durften wir noch in den kleinen Pool, der nicht sehr tief war.
Am nächsten Tag waren wir Bogenschießen, das war wesentlich interessanter, als es sich anhört. Aber es war auch nicht so einfach, weil der Trainer, der uns alles erklärt hat, nur auf französisch gesprochen hat, was natürlich auch eine super Übung war.

Nachmittags hatten wir dann Windsurfen, was mir von allen Aktivitäten am besten gefallen hat. Wir mussten runter an den See laufen und erstmal sehr enge Neoprenanzüge anziehen, die zudem auch noch stanken. Dann mussten wir die Bretter
und die Segel ans Wasser tragen und zusammenbauen. Schließlich durften wir dann ersteinmal ein bisschen ausprobieren auf dem Surfbrett zu stehen, das Segel festzuhalten und ein bisschen zu lenken. Das war gar nicht so einfach, weil wir leider nicht sehr viel Wind hatten. Am Schluss wurden wir dann noch von dem Motorboot gezogen, das war spitze!
Am Abend waren wir dann nochmal im Pool und wir durften Fußball schauen. Es war die Zeit der Europa-Meisterschaft, und fast alle waren ganz verrückt danach, die Deutschland- und Frankreichspiele anzugucken.
Donnerstag hatten wir zuerst Klettern, was bei einigen nicht so beliebt war. Es war nämlich ziemlich heiß, aber das ist ja bekanntlich keine Krankheit... :-)
Bei unserer Nachmittagsaktivität, Kanu fahren, war es leider ziemlich windig, und es war schwierig voran zu kommen und zu lenken.
Abends fand die Abschlussfeier "la boum" statt, und wir durften bis 11 aufbleiben. Das war klasse, und es hat richtig Spaß gemacht, zu feiern und zu tanzen...!
Dann war auch schon wieder Abreise. Die Zeit war wirklich schnell vergangen, aber auf der Busfahrt hatten wir dann nochmal richtig viel Spaß!
Es war eine super Klassenfahrt, und ich freue mich schon auf den Austausch nächstes Jahr mit der Partnerschule in Buc (in der Nähe von Versailles).